väter wehren sich gegen behörden  --  und mütterwillkür    ---   und für eine  gleichberechtigte kinderbeziehung

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Peter aus L:

 

Ich bin in einem künstlerischen Beruf selbstständig und meine Familie lebt am Rande des Existenzminimzum. Auf mein Gesuch versuchte ich die Alimente für die „Extochter“ um Fr. 200.- zu reduzieren. Daraus folgte eine Gerichtsverhandlung mit Gegenanwalt. Die bereits genehmigte unentgeltliche Proszessführung wurde auf Antrag der Gegenpartei wieder rückgängig gemacht. Die Gerichte verlangen, dass die Selbstständigkeit aufgegeben werden muss. Die Mutter des Kindes lebt in guten finanziellen Verhältnissen. Das ganze soll mich nun Fr. 10‘000.- kosten, ohne Erfolg. Ich werde nie mehr soviel Geld verdienen können, um ich all die bereits zuvor wegen der gleichen Sache angehäuften Schulden zurückzuzahlen . Meine Tochter habe ich seit 5 Jahren nicht gesehen, weil die Ex dies nicht zulässt. Es verbleiben fortgesetzte Pfändungen und andere „Repressalien“ seitens der Behörden.

 

Marco aus L erzählt:

 

Nach jahrelangem Hick-Hack mit Behörden und der Kindsmutter ist mein 14jährige Sohn heute derart aggressiv gegen mich eingestellt (PAS), dass ich mich entschieden habe sämtliche persönlichen Gegenstände, die noch bei mir waren vor seinem Domizil abzuladen und den Kampf für ein angemessnes Besuchsrecht aufzugeben. Ich will damit ein Zeichen setzen und meinem Sohn und seiner Mutter zu verstehen geben, dass ich den „ganzen Ballast“ nicht mehr ertrage und abladen will.

 

Sepp aus H erzählt:

 

Ich verwende für die Bezahlung von „unwürdigen“ Rechnungen von Behörden und Ämtern die Möglichkeit der Ratenzahlung, was bei diesen auch schon zu Systemabstürzen führte.

Für Einzahlung im „analogen“ Verfahren bei der Post (Bareinzahlung), kopiere ich die Einzahlungsdaten inkl. der Registernummer auf jeweilige Blanko-Einzahlungsscheine mit dem Minimalbetrag von Fr. 1.20 und drucke diese auf meinem Drucker aus. (geht auch mit Word, bei richtiger Einteilung).

So bringe ich jeweils 50-100 Einzahlungsscheine auf die Post. Dadurch werden dem Empfänger 50-100x die Empfangsgebühr verrechnet, die diesen Minimalbetrag gar übersteigt und die Post verdient dabei ganz schön mit.

 

Franz aus S erzählt:

 

Ich habe in der Gemeinde von der ich seit Jahren „drangsaliert“ werde ein Flugblattaktion lanciert. In sämtliche Haushaltungen liess ich per Post eine Informationsblatt versenden, indem meine negativen Erfahrungen als Vater aufgezeigt werden. Zwar wurde betreffender Vormundschaftspräsident nicht abgewählt, stellte sich aber wegen des öffentlichen Drucks nicht mehr zur Widerwahl. Insgesamt erhielt ich positive Rückmeldungen, nicht zu letzt auch von emanzipierten Müttern. Ich würde es begrüssen, wenn mehr Väter sich, auf die eine oder anderer Weise öffentlich äussern würden.

 

Peter aus L erzählt:

 

Da mir das Besuchsrecht wegen des „Loyalitätskonfliktes“ der Kinder verweigert wurde, schreibe ich Ihnen trotzdem regelmässig Briefe und sende ihnen Zeichnungen von meinen „eigenen“ Kindern. Wir haben geheime Übergabeorte vereinbart, weil die Kinder sonst die Briefe nicht erhalten würden. Ich hoffe darauf, dass sie eines Tages begreifen, welches Unrecht ihnen zugemutet wurde, ohne Vater aufwachsen zu müssen. Wenn ich den einen Sohn dann von Weitem sehe, der bereits Anzeichen von Verwahrlosung und auffälligem Verhalten zeigt, weil er mit der Situation nicht zurechtkommt, schmerzt es mich besonders, weil ich nicht mit ihm direkt sprechen darf, oder mit ihm etwas unternehmen kann. Für mich sind die Entscheidungen von den Behörden nicht nachvollziehbar, da sich die Kinder anfänglich klar für den Kontakt mit mir ausgesprochen haben. Ich nehme in Kauf, dass ich wegen der Briefe auch zu Bussen und Strafen verurteilt werde.

 

Es gibt Väter

die nicht passiv bleiben wollen und

gegen Unrecht ankämpfen

oder ihrer Ohnmacht

Ausdruck verleihen

 

Wie dies geschieht

erzählen

Väter aus eigener Erfahrung

Gerne nehmen wir solche Bericht zur Veröffentlichung auf. Die Berichte sollen nicht generell frauenfeindlich sein und nicht gewalttätige Manifestationen wiedergeben.         

(Blog, oder Diskussionsforum, sowie Mail)