väter wehren sich gegen behörden  --  und mütterwillkür    ---   und für eine  gleichberechtigte kinderbeziehung

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Wo beginnt eigentlich Vatersein?

 

Peter Ballnick (in der Studie „Positive Väterlichkeit und männliche Identität – Lebenswelten Vater-Kind“) sagt dazu: „Vater sein beginnt im Kopf!“. Während sich das Muttersein auf eine biologische Evidenz stützen kann (es ist deutlich sichtbar, welcher Körper das Kind austrägt und aus welchem Leib das Kind geboren wird) ist das Vatersein zunächst mal reine „Glaubenssache“. Positiv formuliert: Vatersein beginnt mit einem unerhörten Akt an Vorschuss-Vertrauen – und das ist es denn auch, was die Vaterrolle so fundamental von der Mutterrolle unterscheidet und der Vaterrolle eine unersetzliche eigenständige Bedeutung gibt. Die Regensburger Familienforscherin Karin Grossmann hat dies ihrerseits so formuliert: „„Kinder machen beim Vater eine entscheidende Erfahrung: Obwohl sie schwach und hilflos sind, nimmt ein starker und mächtiger Mensch sie bedingungslos an. Bei der Mutter ist diese Zuneigung nach neun Monaten uteriner Verbundenheit keine Überraschung, beim Vater ist sie eine Sensation.

Wenn die <Liebesbeziehung> gelingt, prägt sie fundamental das Vertrauen und Selbstvertrauen des Kindes. Und kann beides ruinieren, wenn sie scheitert.“

 

Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge."   (Sprichwort)

 

„Ausser Spesen nichts gewesen“ (sagt der Volksmund).